Japan 2019, Tag 7

Schöner Tag. Angefangen vom warmen sonnigen Wetter bei fast 20 Grad Celsius, über leckeres Essen und gutes Training.

Am Morgen bin ich zu Furuta Senseis Training im Honbu Dojo gefahren. Ich habe mit Katzuhisa San aus Japan und Javier aus Spanien trainiert. Das war besonders lustig, weil Katsuhisa und ich uns immer mit den im Gürtel steckenden Messern überrascht und angegriffen haben. Wir hatten definitiv den meisten Spaß von allen, wie noch auf dem Foto gut zu erkennen ist…

Danach fuhr ich mit Oliver aus Wien, welcher heute den letzten Tag hier ist, zum Sakuragi Schrein. Den besuche ich fast immer, denn er ist einer der schönsten Shinto Schreine in der Gegend. Auf dem Weg dorthin kommt man auch direkt an einem Tempel der „Konkurrenz“ vorbei (weil buddhistisch…). Obwohl es in Religionen ja im Grunde nicht darum geht gut „auszusehen“, legen doch alle oder zumindest die meisten weltweit viel Wert auf Schönheit, Glanz, Anmut und Würde. So wie eine europäische Kirche, sind auch hier Tempel und Schreine gleichermaßen mit diesen Attributen gesegnet. Und auch wenn ich kein Spinnen-Fan bin, war selbst die Spinne, die am Tempel ihr großes Netz gesponnen hatte, mit ihren Farben und Details faszinierend (schön).

Oliver war vor drei Jahren schon einmal am Sakuragi und wollte da auch immer noch einmal hin, hat ihn aber erst wiedererkannt, als wir dort waren und sich gefreut, dass sich das so „ergeben“ hat. Es gab dort tatsächlich eine auf dem Bild zu sehendes Gestell, wo man sein Handy einlegen kann, um ein Sefie zu machen!! Diese Japaner sind uns aber auch immer einen Schritt voraus!!!

Nach unserem Kulturteil sind wir weiter zu „meinen Omis“gefahren, haben reichlich und sehr gut zu Mittag gegessen und uns noch für ein Training am Abend verabredet.

In der Zwischenzeit habe ich etwas Ruhe und Erholung eingebaut. Auf der Veranda des Hauses und dann im Haus.

Zum Training waren Oliver und ich dann 19:00 Uhr bei Noguchi Sensei. Was soll ich sagen, jeder der schon mal bei ihm war weiß, dass es ein Feuerwerk an Techniken ist, was er immer abfeuert. Am Ende ist man körperlich und geistig gut geschafft, weil man 2 Stunden ohne Pause trainiert hat und unterhalten wurde, aber man weiß kaum noch eine Technik, weil es einfach zu viele waren. Noguchi Sensei hatte aber jede Menge Freude und das überträgt sich auch auf die Schüler. Man kann vielleicht nicht so viel lernen, aber es macht riesig Spaß!!!

Den Abschluss bildete heute nochmal das 100¥ Sushi Restaurant, zusammen mit Oliver, der morgen nach Kyoto reist. Es ist schön immer wieder Bekanntschaften und Freundschaften über das Bujinkan zu schließen. Es gibt wohl wenige Vereinigungen auf der Welt, die so viele Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen und sie „friedlich miteinander kämpfen lassen“. Alleine heute habe ich Trainingspartner aus 3 verschiedenen Nationen trainiert. Alle respektieren und akzeptieren sich. Natürlich mag man mal einen mehr und mal einen weniger, aber kein Vergleich zum ganzen Unfrieden in der Welt, viel eher ein Vorbild wie der Umgang in der Welt miteinander von statten gehen sollte.

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