Japan 2019, Tag 6

Ein harter Trainingstag geht zu Ende. Erst war ich im Honbu Dojo und habe mit Javier aus Madrid 2 Stunden bei Shiraishi Sensei trainiert. Javier ging es wie mir vor ein paar Jahren, als auch ich mal so ein „Privattraining“ bei Shiraishi Sensei hatte. Man ist fasziniert ob der scheinbaren Leichtigkeit und frustriert weil es so schwer ist. Die Bewegungen sollen natürlich und doch unvorhersehbar erfolgen. Timing und Fußarbeit sind entscheidend, die Balance Kontrolle zu übernehmen. Ich habe Javier so gut ich konnte geholfen und am Ende der Stunde hat er es auch immer besser hingekriegt.

Dann war gleich eine Session mit Paul, an der ich teilnahm. Wir haben einiges aus Yokohama wiederholt und neue Dinge trainiert. Techniken mit Kette, Messer und Schwert.

Zwischen den beiden Session nutzte ich die Zeit (ganz allein im Honbu Dojo) Fotos von den ganzen Masken im Dojo zu machen. Eine kleine Auswahl ist auf dem Foto zu sehen.

Danach ging es erst mal lecker Mittagessen am Fließband vom 100¥ Sushi Restaurant. Ziemlich voll gefressenen, war ich dann gerade rechtzeitig bei Paul, wo ein Shuriken (Wurfsterne, -Messer/-Pfeile) Training mit dem zukünftigen Soke der Negishi Ryu stattfand. Dieser hatte eine Auswahl seiner selbst hergestellten Waffen mit. Bo Shuriken in verschiedenen Ausführungen, als Flöte getarnte Blasrohre aus Eisen (daher auch als Schlagwaffe verwendbar), Tessen (Fächer) und anderes. Er zeigte uns die Art des Werfens in seiner Ryu (Schule). Diese ist (im Gegensatz zu unserem meist verbreiten Wurfstil) sehr natürlich, aus einer einfachen Bewegung mit dem Arm, ohne auszuholen oder den Körper „verräterisch“ zu bewegen. Der Meister warf aus allen Positionen perfekt. Sehr beeindruckend.

Dann musste ich mich beeilen, um schnell nach Kashiwa zum 2. Training von Shiraishi Sensei zu kommen. Das Abendtraining dort findet immer in einer Halle statt, die aus 2 Mattenflächen besteht und mit einer Aikido Gruppe geteilt wird. Das ist manchmal etwas ablenkend, denn die Techniken und fließenden Bewegungen im Aikido sind schon sehenswert.

Nach diesen 2 weiteren Trainingsstunden war bei mir aber endgültig die Luft raus. Ich bin ganz schön kaputt nach Hause gefahren und freue mich nun, nach absolviertem Blog-Schreiben, auf eine schöne heiße Dusche und dann auf meine Bett!!!

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