Japan 2019, Tag 5

Früh ging es als erstes zu Ishizuka Sensei ins Honbu Dojo. Oliver und ich hatten ein starkes Training. Ishizuka Sensei hat immer jemanden eine Technik zeigen lassen, ließ diese dann kurz trainieren, um dann Details zu erörtern und zu verbessern. War ein schönes Training mit vielen Dingen, an denen wir (noch lange) arbeiten können.

Paul und ich sind dann japanische Pfannkuchen essen gegangen. Die werden direkt auf der Theke zum zuschauen gebraten. Wie gewohnt sehr lecker.

Nach ein wenig Zeit zum Ausruhen, ging es dann zu Soke zum Training. Shiraishi Sensei fragte mich, ob ich mit ihm trainieren würde, was ich natürlich gerne annahm. Soke zeigte wie der Uke über Finger und Ellbogen kontrolliert werden soll und verdeutlichte dies weiter mit Muto Dori gegen Messer, Schwert, Bo und auch mit Schwert gegen Schwert.

In der Pause, als sich wieder viele Teilnehmer ein Bild oder eine Kalligraphie von Soke anfertigen ließen, kam Furuta Sensei zu mir und sagte, er hätte ein Geschenk für mich. Er überreichte mit eine Zeichenrolle, um mich bei Soke mit anzustellen. Ich wusste gleich garnicht, was ich mir zeichnen lassen sollte… Man kann sich auch nichts wünschen und Soke zeichnet, was er denkt, was zu Zeit, Ort und Person passen könnte, aber ich sagte ich hätte gerne Tiger und Drachen. Er zeichnete dann die Kanji für Tiger und Drachen, die sich quasi bekämpfen. Wie das im Leben so läuft, mit dem Engelchen und Teufelchen auf den Schultern… Yin und Yang/ In und Jo…

Nach dem Training bin ich mit Oliver, Doug, Pete und Rena in eine Craft-Bierkneipe gefahren. 10 verschiedene Fassbiere (unter anderem ein grünes Bier, mit Grüntee-Anteilen) und Unmengen an Flaschenbieren zur Auswahl. Von herb bis süßlich, war alles zu haben. Mit Espresso Geschmack und Rena hatte noch sehr süffiges Cocosnuss Bier, was ich aber nur kosten konnte, denn mein Limit als Sehr-selten-Biertrinker war nach 4 Bieren bereits ausgereizt und ich musste ja noch eine Bahnfahrt mit umsteigen nach Noda auf die Reihe kriegen. Wir hatten super viel Spaß und es war eine tolle Art Oliver zu verabschieden, der heute wieder heimfliegen muss.

Mit etwas Mühe und ich glaube etwas Umweg, weil ich mich mal etwas in der Bahn vertan habe, kam ich dann nach Hause. Zum Schreiben des Blogs kam ich dann nicht mehr. Das hab ich jetzt am Morgen, mit leichten Kopfschmerzen unerklärlicher Herkunft, gemacht. 😜😜😜

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