Japan 2019, Tag 3

Also um es gleich vorneweg zu schicken, mein Koffer ist immer noch nicht da. Ich saß heute wie auf Kohlen und habe gewartet, dass mein Koffer geliefert wird, aber bis 10:30 Uhr war niemand da, also bin ich mit Rob erst mal zum Training von Soke gefahren. Nach späteren hin und her WhatsAppen mit KLM soll er wohl an die Zustellerfirma ausgehändigt sein, da das aber 24-48 h dauern kann, soll ich mich doch bitte noch gedulden… 😫😫😤

Also besser vom Training von Hatsumi Sensei erzählen: Einige sagen, dass es das letzte Training von Soke dieses Jahr gewesen sein könnte. Shoshi San sagte aber am Abend, dass er glaubt Hatsumi Sensei unterrichtet noch nächste Woche. Mal sehen… ich hoffe natürlich, dass letzteres der Fall sein wird und ich ihn noch sehen kann. Ich hatte die große Ehre und Freude mit einem meiner beiden Mentoren im Bujinkan Jack Hoban zu trainieren. Wer hätte das gedacht. Mit Jack mal ein Training bei Hatsumi Sensei absolvieren zu können. Umringt von vielen hochrangigen Lehrern, hat Jack mir viele Details erklärt und mich auf Dinge hingewiesen, die nur schwer erkennbar sind. Soke sagte, dass die Fußarbeit das wichtigste ist und man nicht kämpfen soll. Er hat und gibt keine Intension zu kämpfen, sondern kontrolliert Uke mit seinem „Nicht-kämpfen“. Hört sich schräg an, sieht saustark (bei ihm) aus und ist sauschwer bis gar nicht umzusetzen…

Danach gleich ein weiteres Highlight einer jeden meiner letzten Japanreisen! Für die, die den Blog schon länger verfolgen, sicher auch bestens bekannt: Ich war bei meinen Omis essen!!! 😃 AAAAABER: bedient haben 2 junge Dinger und ein Koch!!! 😳 Keine Omi weit und breit!!! 😱 Naja, geschmeckt hat es zumindest wie immer oooberlecker!!!

Apropos oooberlecker: mein (Hausfreund klingt schräg) Mitbewohner Rob aus London hat Frühstück gezaubert! So fängt der Tag mal richtig gut an!

Am späten Nachmittag hat mich Shoshi San von der Bahnstation abgeholt und zum Training von Furuta Sensei mitgenommen. Mit dessen Schülern und Par, Steven und Tom aus Los Angeles hatten wir dort eine tolle Zeit. Ich habe mit einem jungen Japaner names Kento trainiert, einem sehr freundlichen und guten Uke. Respekt! Par hatte ein 550 Jahre altes Schwert mit, was er sich gekauft hat. Ich hab lieber nicht gefragt, was es gekostet hat und durfte es mir auch ansehen. Furuta Sensei hatte auch eines dabei und alle, die sich die Schwerter anschauen durften, sollten sich etwas weiter weg von den anderen ins Licht setzen, so dass niemand durch eine unkontrollierte Bewegung verletzt werden konnte und man alle Details gut sehen konnte. Besonders das Schwert von Par hat mich (ohne dass ich das wirklich geahnt hätte) tief beeindruckt. So eine alte Waffe, mit vielen Details und Besonderheiten ist schon Wahnsinn in der Hand zu halten.

So und jaaa, ich habe mir eine Tüte Kackwürste gekauft, und jaaa, die schmecken tatsächlich ganz lecker, aber sehen halt doch wie Kacke aus… 💩💩💩 Und zum Glück habe ich wieder meinen absoluten Lieblings-Sake aus dem Tetrapack (was hier in Japan aber nichts qualitativ schlechtes heißt).

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