Japan 2018, 9. und letzter Tag

Ein komischer Tag…

Wenn man den höchsten oder zumindest einen hohen Berg erklommen hat, geht es zwangsläufig erstmal nach unten… Heute Morgen kamen recht früh die Gedanken daran, wie man mit einer solchen Auszeichnung, wie sie Jörg und mit ihm ich und das Dojo mit allen seinen Mitgliedern bekommen haben, umgehen soll. Es bringt die Rangfolge schon erstmal etwas durcheinander und mit ihr die Leute. Es kommt zu Fragen, Ängsten, Irritationen und natürlich auch Neid. Gewollt oder nicht, wir sind ja alle nur Menschen. Ich kenne das aus früheren Tagen nur allzu gut. Es werden Begehrlichkeiten und Bedürfnisse geweckt, die eher störend als förderlich sind. Und die ärmste Sau ist dann der, der dem gerecht werden soll und dafür noch beneidet wird, aber aufkommendes Selbstmitleid nutzt leider auch keiner der Parteien etwas. Im Endeffekt ist es doch ein großartiges Lob und wir sollten froh sein, solche tollen sich ergebenden Chancen und Möglichkeiten zu haben.

Naja, dieser bittere Faden hat sich leider etwas durch den ganzen Tag gezogen.

Wir sind früh los, um an Shiraishi Senseis Training in Kashiwa teilzunehmen. Meine starken Uke aus Saito Japan und Fabiano aus Brasilien haben mir ein schönes Training ermöglicht. Balancebrechung und so Vorbereitung zur Anwendung von Kihon Happo war das Thema. Shiraishi Sensei sagte er lässt einige Dinge, wie Schläge, Tritte, oft aus dem Training, da er sich so auf einfache und wenige Details konzentrieren kann. Das erzeugt weniger Stress beim Üben und man kann mehr Erfolg daraus ziehen. Genial!!!

Mit Joshua sind wir dann noch (schon wieder) lecker essen gegangen (und ein letztes Mal: Sorry Doro!). Die Gespräche mit Josh waren großartig. Ein feiner Mensch! Meinen tiefen Respekt! 🙇🏼‍♂️

Wir machten dann einen kurzen Abstecher nach Ayase in den Budoshop. Der war mal halb so groß und vollgestopft mit Budozeugs, so dass man sich da drin nicht mal drehen konnte. Jetzt sind es 2 Etagen mit Budozeugs vollgestopft und man kann sich wieder nicht drehen…

Natürlich musste ich Jörg noch den großen Budokan zeigen, wo auch Soke früher unterrichtet hat. Siehe Foto.

Wir sind dann direkt zum Honbu Dojo gefahren, um unser letztes Training in Japan bei Furuta Sensei zu absolvieren. Steffen, Thomas und die beiden wunderbaren Sabines waren u.a. auch da. Beim Training passierte dann eine recht verrückte und schon mysteriöse Sache, auf die ich hier im Blog nicht näher eingehen möchte. Es war jedenfalls Zeit für eine ordentliche Gänsehaut. Wer mehr wissen möchte, soll mich bitte per PM anschreiben oder mich noch besser persönlich, bei einem Treffen danach fragen.

Nach dem Training unternahmen wir noch einen letzten Spaziergang zum Sakuragi Schrein, begleitet von Carolina aus Chemnitz. Der Schrein ist beleuchtet, wenn es dunkel wird, eine besondere Augenweide!

Morgen Früh geht es dann zeitig zurück nach Deutschland. Montag wieder auf Arbeit. Ich freue mich schon sehr auf alle. Natürlich besonders auf meine Familie, die mich und meine Leidenschaft für Budo unterstützen und sich mit mir freuen. Vielen vielen Dank!!!

Somit danke ich auch jedem Leser und verbleibe bis vielleicht zur nächsten Reise mit besten Wünschen und Grüßen! Lasst es Euch allen gut gehen, bleibt oder werdet gesund und freut Euch über alles, was Euch gegeben wird.

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