Japan 2018, Tag 6

Kon ban wa und guten Abend aus Japan!

Wir haben heute lang geschlafen und sind quasi zum Brunch japanische Pfannkuchen essen gegangen. Die werden direkt auf der Theke, die gleichzeitig als riesige Pfanne fungiert, gebraten. Gemüse, Nudeln, Ei, Käse und verschiedenste Zutaten nach Wunsch werden da zusammengebracht und zu einem lecker herzhaften Pfannkuchen verarbeitet. So gut wie das auf dem Bild aussieht, so schmeckt es auch (‚tschuldige Doro!)

Bevor wir zu Nagato Senseis Training gingen, fuhren wir noch ins WonderEx. Das ist ein überdimensionaler SecondHand Shop, bei dem man einfach alles, in sehr gutem Zustand und sehr günstig kaufen kann. Jörg war, wie jeder der zum ersten Mal dort hingeht, von Größe und Angebot überrascht und hat, obwohl er eigentlich nichts kaufen wollte, eine große volle Tüte mit rausgetragen… 😜

Dann mussten wir uns etwas sputen zu Nagato Sensei zu kommen. Dieser zeigte wie immer brillante Techniken und für seine Anwendung der Grundtechniken ist er ja auch bekannt. Mehrere Teilnehmer sprachen davon, dass es wie ein Tanz mit dem Uke aussah. Ich musste allerdings feststellen, dass viele Teilnehmer nur schwer zurecht kamen. Nagato Sensei unterrichtet bzw. zeigt immer Ura und Omote einer Technik, das Innere und Äußere, das schwer oder nicht Sichtbare und das Sichtbare. Er spricht aber nur von dem Sichtbaren. Ohne die andere Seite, funktionieren die Techniken aber nicht. Ich denke neben dem, dass Nagato Sensei einer der bekanntesten japanischen Shihane ist, scheinen seine Techniken leichter für viele, da sie etwas dynamischer und kraftvoller aussehen. Eigentlich halte ich sie aber für fast schwerer, denn auch Nagato Sensei arbeitet mit der sanften Leichtigkeit, wie sie Soke unterrichtet, man sieht es aber nicht so und muss eben das Ura, das Innere der Technik erkennen. Er bewegte den Uke tatsächlich wie einen Tanzpartner, nutzte den Kukan, den Raum, um sich zu bewegen und Kontrolle und Kontakt zu halten. Ich hoffe zumindest meinem Trainingspartner Eric aus Australien etwas geholfen zu haben. 😊

Nach kurzem Zwischenstopp im Kasumi An, ging es dann mit der Bahn nach Toride, wo uns Furuta Sensei schon an der Bahn erwartete, um uns mit zu seinem Training zu nehmen.

Wie auch schon bei Nagato Sensei vorher, haben wir Hanbo (Stock) Techniken geübt. Immer wieder nutzt Furuta Sensei auch Messer als Hilfsmittel, Techniken zu verdeutlichen. Was seine Idee von Kontrolle angeht, haben mir die letzten Tage und Trainings bei ihm sehr viel gebracht!! Er kümmert sich auch immer sehr aufmerksam um Jörg und mich. Eine große Ehre und Glück für uns. Im zweiten Teil des Trainings wurden dann Bo Shuriken geworfen. Furuta und auch seine Schüler haben eine große Auswahl an Wurfpfeilen in verschiedenen Größen und Gewichten aufgeboten. Ich habe mich glaube ich super grau angestellt, aber die Japaner haben sich da freundlicher Weise nichts anmerken lassen. Ob sie hinterher vor lachen zusammengebrochen sind weiß ich nicht… 😜

Nach dem Training hat uns Furuta Sensei wieder in sein Nach-dem-Training-Nudel-essen-Stammlokal mitgenommen. Leeeeecker kann ich nur sagen!! Dann ging es mit der Bahn wieder heim. Wir sind ganz schön geschafft und freuen uns auch schon auf zu Hause. Vorher haben wir aber noch 3 straffe Tage Training und leckere Sachen essen und trinken. Ich glaube wir halten das durch… 😄😅😉

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