Japan 2018, Tag 4

Sightseeing!

Heute gibt es eigentlich nicht so viel wie sonst zu schreiben, da wir nicht im Training waren. Früh trafen wir uns an der Toride Station mit Furuta Sensei und Shoshi San. Wir besuchten 3 der wichtigsten und ältesten Schreine/ Tempel Japans. Es ging los beim Naritasan Tempel. Wie der Name schon sagt, befindet sich dieser unweit vom großen Tokyoer Flughafen und wer dort schon mal gelandet ist, hat vielleicht beim vorbeifahren mit der Bahn die Spitze der großen Pagode über den Baumwipfeln gesehen. Der Tempel ist in erster Linie dem Gott Fudomyo gewidmet. In der genannten Pagode befindet sich eine prachtvolle etwa 5m hohe Statue des Gottes. Sehr beeindruckend!!! Leider kann ich keine Fotos von den Innenräumen der Gebäude zeigen, da dort überall fotografieren verboten ist.

Im Hauptgebäude fand dann eine Feuer-Zeremonie mit vielen bunt gekleideten Mönchen statt. Diese sangen, rezitierten und spielten Musik. Während wir neben Altar saßen, wurde hinter uns zum Beispiel eine etwa 2m im Durchmesser große Daiko- Trommel geschlagen. Ich glaube die Gänsehaut davon, habe ich jetzt noch. Wenn man sie vorher geordert hat, werden Holzbrettchen mit dem Namen und den entsprechenden Glückwünschen in den Rauch des Feuers auf dem Altar gehalten, was die Wünsche quasi „anheizen“ soll. Danach nehmen die Mönche Alltagsgegenstände der Gäste (meist Taschen) und halten Sie ebenfalls zur Segnung kurz in den Rauch. Meinen Schal wollte der eine Mönch aber nicht nehmen. Ich dachte es läge daran, dass er Fransen hat und die nicht engekokelt werden sollen, aber der zweite Mönch wollte auch meine Jacke nicht, mit den Worten: „No clothes!“. So hab ich schnell mein kleines Lederportemonnaie rausgeholt, was der 3. Mönch dann genommen hat. Jetzt habe ich zwar keinen Schutz durch meinen Schal, aber ich hoffe der Segen schützt meine Geldbörse vorm leer werden!!! 😜 Furuta Sensei hatte noch eine Überraschung für mich parat. Als Geschenk zu meiner Ernennung zum Dai Shihan gestern, hatte er ein solches Glücksbrettchen bestellt und das konnte ich mir dann mit meinem Namen darauf abholen. 😊🙏🏻

Dann ging es essen im Aalrestaurant. Wie auf dem Bild zu sehen war der sehr lecker, aber es gab auch eine kleine Suppe mit einen Alien-ähnlichem Stück Aal Innereien darin. Das soll wohl dermaßen gut für alles sein, dass ich es uuunbedingt essen sollte. Wie lecker es aussah kann man ja sehen und genauso lecker hat es auch geschmeckt… 🤢😖 Shoshi San und ich machten dann Witze, dass es sich wahrscheinlich später durch die Bauchdecke frisst und wieder herausspringt…

Bis zum Dunkelwerden haben wir dann noch zwei andere Tempel/ Schreine angeschaut. Ich kenne eigentlich den Unterschied zwischen Tempeln und Schreinen, trotzdem war manches verwirrend von Bezeichnung und Bauwerken innerhalb der Anlagen. Im Gegensatz zu anderen Religionen, können Shintoismus und Buddhismus ja auch beispielhaft ganz entspannt miteinander umgehen und sind oft beide in einer Anlage vertreten. Doch dazu sollte sich der interessierte Leser dann vielleicht außerhalb diese Blogs weiterbilden. Wenn man die Schönheit der Gebäude sieht und auch sehen kann, ist es eigentlich auch total egal, zu wem es nun ganz genau gehört!

Nachdem wir Furuta Sensei zu Hause abgeliefert hatten und uns Shoshi San noch bei der Besorgung einiger Mitbringsel geholfen hat, haben wir den Abend gebührend beim Koreanischen BBQ ausklingen lassen…

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2 Gedanken zu “Japan 2018, Tag 4

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