Tag 7

Super früh aufgestanden und zum Training nach Kita Kashiwa zu Shiraishi Sensei gefahren. Der Weg dauert ungefähr eine Stunde und da das Training schon um 9 losging, war das SEHR zeitig… Witzig war der junge Mann, der sich mit der Flagge auf seinem grünen Parker genau neben mich setzte. Beim Training haben wir dann an den bisher beschriebenen Themen weitergearbeitet. Mein Kopf war nicht ganz frei und ich hatte das Glück, dass mein sehr guter erster Trainingspartner Falko aus Deutschland mir gut geholfen hat, das richtige Feeling zu kriegen. Auch Ivan aus Russland und Satoru aus Japan, meine beiden folgenden Trainingspartner, waren Klasse und es wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten ein tolles Training. Da ist verdammt viel, um in Deutschland daran zu arbeiten!!!

Dann war japanische Kultur angesagt. Glücklicher Weise hatte ich einen japanischen Führer, der mir jede Menge Sachen zeigte und erklärte. Zum Shoppen für die Familie ging es zuerst nach Harajuku, einem abgefahrenen Viertel mit Unmengen von Menschen und unzähligen Shops. Gleich daneben haben wir dann denn Meiji Schrein besucht, welcher wiederum am ziemlich bekannten Yoyogi Park liegt, wo sich, neben vielen Japanern, auch viele Straßenkünstler und Manga-verkleidete Menschen zeigen. Letztere habe ich leider nicht so viele gesehen.

Interessanter Weise gibt es dort keine oder kaum Kriminalität. Inmitten von geschäftigen und teilweise sehr abgedreht aussehenden Menschen wird nicht geklaut. Da werden Taschen und Rucksäcke getragen, dass sie an einem vergleichbaren Ort in Europa (wenn es den überhaupt gibt) ziemlich schnell leer wären…

Zum Essen ging es dann nach Asakusa zum Japanische Pfannkuchen essen. Inmitten von neumodischen Häusern steht da ein uraltes Haus, wo wir sehr traditionell auf dem Boden sitzend unser Essen auf der heißen Tisch- bzw. Herdplatte selber zubereitet haben. Die Tintenfischinnereien meines Begleiters habe ich aber nach kurzem Kosten dankbar abgelehnt… 🙊😜

Asakusa ist bekannt für seinen Schrein mit den riesigen Laternen. Doch bei Nacht werden ihn die wenigsten gesehen haben. Hammer! Und wenige Leute im Gegensatz zu den Massen, die sich tagsüber dort entlangschieben.

Der Tag endete spät mit vielen Eindrücken von den japantypischen Extremen.

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