Tag 4

Der Abschluss des gestrigen Tages bestand aus einem sehr leckeren und lustigen Essen und Trinken mit Josh aus Amerika, der seit Jahren hier in Japan lebt, Dale und Karl aus Australien und René aus Deutschland. (Also wieder sehr international… ) Dies  war dann wohl auch der Grund, dass ich nicht mehr schreiben wollte/ konnte und erst heute den gestrigen Tag Revue passieren lassen möchte.

Der Tag gestern ging wieder mit einem tollen Training bei Shiraishi Sensei los. „First a little off balance…“ hat er öfters gesagt. Es ging und geht eigentlich immer und bei allen Lehrern, darum den Angreifer keine Intension zu geben zu kämpfen. Ihn nicht merken zulassen, dass man kämpft und wenn, dann erst wenn es für ihn zu spät ist. Deshalb wird auch viel mit und über die Finger gearbeitet. Sehr weich und und doch sensibel, so dass man den Uke führen und seine Absichten erkennen und leiten kann. Meine Trainingspartner waren diesmal aus Finnland, Australien und den USA.

Danach war ich mit René im Wonder Rex. Einem Second Hand Store, wie man ihn wohl nur hier erleben kann. René war auch erst skeptisch und dann überrascht wieviel und was es dort alles gibt. Eben alles! Und nix altes abgeranztes. Eher neues oder neuwertiges Zeug, zumindest aber in super Zustand. René kam auch nicht daran vorbei sich etwas zu kaufen… 😊

Dann war ich mit René endlich mal bei „meinen“ Omis!!! Das ist eine Selbstbedienungsrestaurant, in dem man leckere japanische Hausmannskost zu super günstigen Preisen bekommt (siehe Foto). An der Theke stehen immer auch 2 ältere nette Damen, die Essen brutzeln und servieren, deshalb meine 2 Omis…

Das 2. Training des Tages hatten wir dann bei Nagato Sensei. Ich trainierte mit einem Shidoshi aus Italien. Was hängengeblieben ist, ist unter anderem eine Te Hodoki Technik (Handbefreiung), die wieder mit den betenden Händen ausgeführt wurde. Eine sehr gute Methode Abwehr und Angriff zu ermöglichen und dies hinter einer fast ergebenen Geste zu verstecken.

Am Abend bin ich dann zum 2. Training bei Shiraishi Sensei nach Kashiwa gefahren. Ich traf mich mit René, Karl, Dale und Josh an der Bahnstation und wir liefen gemeinsam zum Dojo. Unterwegs kamen wir an einem offenen Sumo Dojo vorbei, wo junge Sumotori trotz Kälte quasi im Freien trainierten, nur mit ihrem Sumo-Schlüppi bekleidet.

Bei Training hat Shiraishi Sensei dann schon etwas tiefer in die Ninja Kiste gegriffen, als im Hombu Dojo und zeigte Sachen, die wesentlich weiter führend waren. Er erklärte viele Details aus Sokes Unterricht.

Danach brachte uns Josh zu einer echt starken Bar im 7. Stock eines Hauses in Kashiwa, wo wir lecker Essen und Trinken konnten und mit Blick auf Kashiwa einen lustigen Abend verbrachten. Mit einem der letzten Züge bin ich dann nach hause gefahren und nach noch 2 Tassen leckeren Ume Shu (Pflaumenwein) mit meinen ungarischen Mitbewohnern, sehr müde ins Bett gefallen, ohne noch Bericht schreiben zu können.

Ob das viele Training, das Bier in der Bar, der Ume Shu oder die Summe daraus meine abartigen Kopfschmerzen heute Früh auslösten bleibt fraglich… 🤕🤔😜

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