Tag 1 März 2017

Wenn man nicht genau weiß, ob man Abenteuer erlebt, schafft man sich welche…

Ca. 2 Stunden vor Landung in Tokio fiel mir auf, dass ich mein Geld vermisse! Der Flug war bis dahin okay und ab da die Hölle! Ich wusste nicht, hab ich es verloren oder wurde es mir gestohlen oder hab ich es gar ganz vergessen. Ich war des festen Glaubens, es in meiner Handgepäcktasche zu haben und da war es nicht (mehr?). Nach der Landung und einiger Wartezeit, schrieb meine Frau Annett, dass ich es zumindest nicht verloren hatte, sondern es ganz ordentlich im Flur unserer Wohnung auf mich wartete, nur 12 Flugstunden entfernt. Zum Glück hatte ich etwas Geld vorher in mein kleineres Portemonnaie gesteckt und konnte die Bahnfahrt  nach Noda bezahlen, sondern würde ich wohl jetzt noch auf dem Flughafen festsitzen… o.O Nach einigem Bangen, habe ich heute mit meiner Kreditkarte Geld holen können und kann nun erst richtig entspannt auf die nächsten Tage blicken. Der Moment im Flugzeug, 2 Stunden vor der Landung, hat mich aber aller Wahrscheinlichkeit nach ein paar graue Haare und ein zuckendes Augenlid gekostet… 😜

Um 0:00 Uhr Ortszeit bin ich dann eingeschlafen und hatte einen erholsamen Schlaf aus dem ich heute Früh ohne Jetlag aufgewacht bin und war fit für das erste Training bei Noguchi Sensei. Er unterrichtete Henka (Varianten) der Grundkatas aus der Gyokko Ryu. Sehr interessant. Nach dem er die Technik gezeigt hatte, nahm er sich fast jedes mal Zeit Thomas und mir noch das eine oder andere Detail zu zeigen. Entweder er mochte uns oder wir taten ihm Leid… Es ging darum viel über die Bewegung und die Ellenbogen zu arbeiten. Alles sehr tänzerisch auszuführen, unter Einsatz der Hüfte. Aufgefallen ist mir, dass selbst wenn er sich mit dem Oberkörper nach vorn lehnte, er nie den Rücken krumm machte, sondern die Spannung für einen geraden Rücken und damit für seine Stabilität und Balance behielt.

Gleich im Anschluss daran war Training bei Hatsumi Sensei. Auch bei ihm ging es um die Hüfte und das Timing und den Rhythmus für Muto Dori.Wir begannen mit Oni Kudaki und nach der Zeichenpause ging es mit Waffen weiter. Es ging unter anderem darum den Gegner/ Angreifer nicht merken zu lassen, dass man kämpft und den Kampf schon vor der Attacke für sich zu entscheiden. Dabei nicht oder wenig zu greifen und es ging um Brüste… 😳

Danach verbrachten Albert und Thomas aus Halle und ich noch den Rest der Zeit bei Essen, Radfahren, am Sakuragi-jinja Schrein und bei Sake, da die beiden morgen Früh wieder nach hause fahren (da muss man ja mal auf eine gute Reise anstoßen!).

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