Tag 7

20151211_080025Nach kurzem Frühstück beim 7eleven ging es heute ab zum ersten Training des Tages bei Someya Sensei. Es wurde wieder mit Schwert und Bo trainiert. Er hat sehr auf Details geachtet. Die Distanz des Rokushaku Bo sollte genau so weit wie eine Mattenlänge sein und diese soll gegen Schwert zur Sicherheit auch unbedingt eingehalten werden. Wie gestern hat er immer kleine Pausen gemacht, damit sich die Anwesenden Notizen machen können.

Im Anschluss daran  ging direkt das Training von Soke los. Da er sich etwas verspätete, begann ein amerikanischer Shihan mit dem Training. Quasi als Anheizer… 😉 Bei Soke ging es dann um Yari (Speer). Es waren zwischen 35 und 40 Leute da. D.h. ungewöhnlich wenig Leute für ein Training bei Soke, wo sonst an ausschweifende Yari-Bewegungen garnicht zu denken ist.

Es ist interessant, wie unterschiedlich die ganzen Shihane arbeiten. Jeder hat seine Schwächen und Stärken, auf die man aufpassen muss oder sich inspirieren lassen kann. Leider ist auch erschreckend zu sehen, wie schwach sich manche doch bewegen und wie selbstsicher sie trotzdem auftreten. Vor allem in Japan lebende Geijin. Abgesehen davon, dass ich in seinem Haus lebe und nichts anderes sagen kann ;), ist Paul eine vorbildliche Ausnahme. Ich habe ihn als herzlichen Gastgeber kennengelernt. Stets freundlich, hilfsbereit, mit großen Fertigkeiten in Kalligraphie, Musik, Yoga, Budo und dabei im besten Sinne bescheiden und entspannt.

Danach ging es gleich mit Shihan Robert Renner zu dessen Training. Nicht ohne vorher noch einmal in Kashiwa zum Mittagessen zu halten. Mit 2 anderen Buyus hatten wir interessante Gespräche über das Bujinkan in Japan und außerhalb.

Robs Unterricht fiel mir erst recht schwer zu verstehen. Er bearbeitete die Themen aus einem gänzlich anderen Gesichtspunkt, als ich es kenne. Die Eindrücke sind hier auch noch zu frisch, um darüber zu schreiben. Vielleicht habe ich morgen die Gelegenheit ihm noch ein paar Fragen dazu zu stellen.

Zurück in Noda bin ich zu einem japanischen Restaurant gefahren, dass und Oliver gleich am ersten Tag zeigte. Gute japanische Küche von zwei alten Damen die hinzter der großen Selbstbedienungstheke kochen, braten und fritieren. Ich sagte schon zu Paul, dass ich ab Dienstag nur noch zu McDonalds gehen kann, um mich wieder an unser Essen zurückzugewöhnen… 😉

 

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