Japanreise Tag 1

Was für ein Auftakt! Sind heute gleich zum Training zu Nagato Sensei gegangen oder besser klassisch japanisch mit dem Damenrad gefahren. Unterwegs sagte Oliver, wenn mich Nagato sieht will er bestimmt wissen was ich kann und ich muss was zeigen. Im Dojo, nachdem keine frisch gebackenen Godan zur Verfügung standen, zeigt Nagato auf mich und fragt: „Whats your name? And where you coming from?“ Und nach meiner Antwort, „Show a technique!“ Ich musste nicht weiter überlegen, hab mich von Oliver mit Wurf angreifen lassen und mit Seion gekontert. Danach war ich dann eine knappe Stunde Uke (Trainingspartner, für alle nicht Kampfkünstler unter den Lesern). Hatte ein tolles Training mit Oliver und den Eindrücken die ich von Nagato bekommen habe.
Die Pause wurde dann ziemlich lang. Aber gut!! Nagato sprach davon, dass Soke (unser Großmeister) oft seine Meinung ändert. Oft wird deshalb schlecht über ihn geredet oder gesagt er sei ein Lügner, aber Nagato sagte er sehe das eher als ein Entwicklung die immer stattfindet und stattfinden muss. Man kann auch seine Meinung ändern, ohne dass die alte Meinung falsch sein muss. Als der Titel DAI SHIHAN eingeführt wurde sagte Sensei erst es solle nur 2 geben, Nagato und Noguchi. Eine Woche später haben weitere 2 den Titel erhalten und dann noch mehr. Die Ideen entwickeln sich eben. Die Menschheit würde nicht mehr existieren, wenn sie sich nicht anpassen würde. Der Stärkere frisst den Schwächeren nur dann wenn er sich auch zum Stärkeren entwickelt und nicht stehen bleibt.
Als der Terror von 9/11 stattfand wurde das Reisen sehr anstrengend und wenn Soke am Flughafen sagte er würde Kampfkunst unterrichten und noch nicht wissen wohin und wie lange er (speziell in die USA) einreisen wolle, gab es jede Menge Theater. Kurze Zeit später fuhr Soke nicht mehr auf TAIKAIs in die Welt.
Als wir wieder (als deutsche Bikergang mit unseren sehr protzigen Damenrädern) heimgeradelt waren, hat uns Oliver zu einem echt günstigen und sehr leckerem japanischen Restaurant geführt und nun lassen wir den Abend im Kasumi An ausklingen.
Was für ein Hammertag! Vielen Dank speziell an meine Familie, die das möglich macht!!!

 

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